Thursday, October 23, 2014

The Jan Fischer Blues Band - Roadside Boogie

Bitrate: 320K/s
Time: 54:02
Size: 123.7 MB
Styles: Electric blues, Boogie
Year: 2008
Art: Front

[4:04] 1. I'm Ready
[3:40] 2. Bright Lights Big City
[4:19] 3. Mystery Train
[2:57] 4. Walking In The Shadow Of The Blues
[5:26] 5. Roadside Blues
[3:25] 6. Rock Everybody
[2:31] 7. Highschool Confidential
[4:00] 8. The Good Times
[4:27] 9. I Don't Need No Doctor
[4:20] 10. Boogie Little While
[4:54] 11. I'm Tore Down
[3:08] 12. Hollywood Bed
[3:10] 13. That's Alright
[3:33] 14. Telephone Blues

Mit "Roadside Boogie" veröffentlicht die Jan Fischer Band nun ihr zweites Album. Das erste erschien 2005, hieß "Live" und wurde beim internationalen Bluesfestival in Kellinghusen aufgenommen. Vor mir liegt also die erste Studioplatte des Trios, auf dem allerdings Tobi Hübner nicht am Kontrabass stand, obwohl er auf der Website des Trios noch als Bandmitglied aufgeführt ist. Für ihn hatte Andrew Krell den 'Bass mit den dicksten Saiten dieser Welt' übernommen.

Die CD kommt in einem schönen Digi-Pack daher, enthält ein 12-seitiges Booklet, auf dem alle Texte abgedruckt sind, die ruhig etwas größer hätten sein dürfen. Die 14 Songs bestehen aus neun Fremd- und fünf Eigenkompositionen, die alle von Martin Friedenstab geschrieben wurden. Die Aufnahmequalität ist gut und die Songauswahl passt.

Ein echter Vorteil der Jan Fischer Bluesband ist die Flexibilität beim Gesang. Alle drei Bandmitglieder können recht passabel singen, was der Abwechselung auf der Platte gut zu Gesicht steht. Die Band groovt ordentlich während das Piano schöne Akzente setzt. Besonders spannend wird es, wenn der Gastmusiker Alex Kiausch mit seiner Bluesharp dazukommt, oder Saxophonist Ralf Böcker in sein Instrument bläst.

Am besten auf diesem Album gefallen mir die Boogie-Nummern, die richtig ordentlich abgehen und gute Laune verbreiten. Die Rhythmustruppe und das Piano treiben die Songs durch die Bude, dass kaum ein Körperteil stillstehen kann. Ein Qualitätsunterschied zwischen den Covern und den eigenen Songs ist nicht auszumachen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Interpretationen der Fremdkompositionen dem eigenen Stil sehr gut angepasst wurden. Die Songs klingen durch die Bank locker und luftig. ~Michael 'Mike' Schröder

Roadside Boogie mc
Roadside Boogie zippy

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